Zuckerspender an Kopf geschleudert // Kaum aus Haft entlassen, wieder gespuckt und beleidigt

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Aus verletztem Stolz hat ein polizeibekannter 19-jähriger Gewalttäter Samstagfrüh, 4. 4.,  einem Imbissmitarbeiter im Dortmunder Hauptbahnhof einen vollen Zuckerspender an den Kopf geschleudert. Am Abend musste die Bundespolizei ein weiteres Mal gegen einen betrunkenen Gewalttäter einschreiten – dieser war erst vor wenigen Wochen aus der Haft entlassen worden.

Zuckerspender geschleuert:

Gegen 0:30 Uhr hielt sich ein betrunkener junger Mann an einem Imbiss im Hauptbahnhof auf. Dort bestellte eine Frau etwas zu essen. Der 19-Jährige wollte laut Zeugen die Rechnung der Frau zahlen. Diese lehnte sein Angebot ab. Auch der 32-jährige Imbissmitarbeiter weigerte sich, das Geld des 19-Jährigen anzunehmen.

Daraufhin packte den jungen Mann offenbar jäher Zorn: Er griff sich den vollen Zuckerspender aus Glas, der auf der Theke stand, und schleuderte ihn gezielt auf den 22-Jährigen. Dieser wurde von dem Geschoss an der Schulter getroffen. Anschließend prallte derr Spender an einer Wand ab und traf den Mitarbeiter erneut, diesmal am Kopf.

Als Einsatzkräfte der Bundespolizei vor Ort eintrafen, flüchtete der 19-Jährige, wurde nach kurzer Flucht aber festgenommen und räumte die Tat ein.

Gegen den mit 1,6 Promille alkoholisierten und bereits wegen Gewaltdelikten polizeibekannten Afghanen wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Das 32-jährige Opfer aus Bangladesch begab sich in ärztliche Behandlung, schließt BuPo-Sprecher Volker Stall.

Frau bespuckt und beleidigt:

Gegen 18:30 Uhr wurden Bundespolizisten erneut alarmiert, diesmal zum ICE 1021 (Dortmund – Nürnberg): Nach Zeugenaussagen hatte dort ein 45-jähriger betrunkener Mann eine gleichaltrige Frau aus Rheinland-Pfalz um Geld angebettelt. Als sie nichts geben wollte, spuckte er ihr mitten ins Gesicht und ließ einen Schwall Beleidigungen folgen.

Ein Alkoholtest auf der Wache ergab zisten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest und brachten ihn zur Bundespolizeiwache. Dort ergab ein Atemalkoholtest, dass der Essener mit 1,6 Promille nicht unerheblich alkoholisiert war.

Die Bundespolizei leitete gegen den polizeibekannten gebürtigen Deutschen, der erst Mitte Februar aus einer JVA entlassen worden war, ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Körperverletzung ein.

Quelle: Bundespolizei Dortmund

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