Immer mehr Bürger melden Falschparker

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Anwohnerparken in Unna - Fotoquelle Stadt Unna
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Die private Jagd auf Falschparker hat Hochkonjunktur. Parallel zu Coronaverstößen melden immer mehr Bürger auch Parkverstöße bei Ordnungsämtern.

Für die Stadtkassen  eine lukrative Einnahmequelle: So hat z. B.  Köln nach eigener Darstellung rund 400.000 Euro mehr eingenommen,  weil Bürger den Politessen sozusagen ehrenamtlich assistieren.

Auch in Schwerte z. B. gibt es immer mehr Privatanzeigen gegen Parksünder, hat das Onlineportal „Meinschwerte“ recherchiert. Von ca. 290 Anzeigen im Jahr 2018 stieg die Zahl im vorigen Jahr demnach auf 350.

“Bürger melden Parkverstöße, mit Foto, Datum, Uhrzeit und Art des Parkverstoßes. Die Stadt prüft, inwieweit die Dokumentation vollständig ist und ob der Tatvorwurf an dieser Stelle schlüssig ist”, erläutert Stadtsprecher Ingo Rous das übliche Vorgehen.

Sofern diese Prüfung positiv ist, startet die Stadt das Anhörungsverfahren und erlässt gegebenenfalls einen Bußgeldbescheid. Im Rahmen des Bußgeldverfahrens wird der Bürger, der den Verstoß angezeigt hat, als Zeuge aufgeführt.

Zur gesetzlichen Grundlage erfährt man hier mehr:

https://kommunal.de/falschparker-anzeigen 

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2 KOMMENTARE

  1. Coole Bewegung, wo ist das Problem? Keiner will vor der eigenen Haustüre einfach einen Blechhaufen abgestellt haben, der den Weg versperrt – das passiert aber täglich auf Geh- und Radwegen, auf Rettungswegen. Deshalb ist die neue STVO mit 100 Euro Bußgeld bei Parken auf Radwegen auch ein kleiner Fortschritt.