„Alkohol, Lärm, Vermüllung“ – Leser listet die „Brennpunkte im Bornekamp“ auf

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Unnas Naherholungsoase, der Bornekamp. (Archivbild RB)
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Über den Zustand des Bornekamps ärgert sich dieser Leser. Sein hier veröffentliches Schreiben hat er gestern auch dem Unnaer Ordnungsamt geschickt mit der dringenden Bitte, den Bereich regelmäßig zu kontrollieren – insbesondere in den Abendstunden.

Der Leser, Anwohner des Bornekamps, resümiert:

„Der Bornekamp ist nach dem lauen Wochenende wieder sauber. Traurig, dass sich die Menschen so benehmen müssen.

Traurig, dass auch Mitarbeiter der SBU (Stadtbetriebe Unna) immer wieder aufräumen müssen. Das ist nicht immer eine saubere und zumutbare Arbeit.

Aus der Historie, als das im Bornekamp zunahm mit Alkohol, Drogenumschlag, Lärm, Vermüllung: Da hatte mein Nachbar ein Grundsatzgespräch mit dem vormaligen Leiter des Ordnungsamtes und dem stellvertretenden Wachleiter der Polizei Unna. Die Aussage der Herren: Wir wollen das im Keim ersticken, bitte melden Sie sich immer wieder.

Da wurde im Bereich des Parkweges eine ganze Böschung gerodet, Bänke wurden abgebaut. Das Gerodete ist leider wieder nachgewachsen.

Ich führe noch einmal die Brennpunkte auf, stadtauswärts, südlich Richtung Beo.

1. Bänke, Nähe Eselsbrücke/Oelckenthurm

2. Der gesamte Bereich Katzenbuckel/Igelwald, mit seinem gesamten Bankbereich und auch die Ecke am abgebauten     Spielplatz. Neu dazugekommen: die Natursteinecken am neuen Kordelbachlauf.

3. Dann geht es hinter der Brücke weiter, der Parkweg links, mit jetzt nur noch einer Bank. Am Parkstreifen hinter der Brücke wird nach der Rast der Müll etc. aus dem Wagenfenster geworfen wird.

4. Diei beiden Bänke in Höhe der Vereinskästen, die kann man auch nicht so gut von den Häuserreihen einsehen.

5. Dann alle Bänke im oberen und unteren Bereich am 1. Teich. Besonders die beiden Bänke im westlichen Bereich. Da werden das Buschwerk der Gartenhanglage vom Wiesenanger als Toilette etc. genutzt. Da liegen dann die herrlichen Tempotücher etc. herum… eine Zumutung für die SBU-Mitarbeiter.

6. Dann kommen wir zum Brennpunkt, Regenrückhaltebecken oder auch 2. Teich genannt. Der Bereich Steuerstand/Haus, das wahre Paradies für Flaschensammler. Da ist man ja etwas aus der Blickrichtung. Weiter alle Holz- und Steinbänke, im oberen und unteren Bereich des Beckens. Da lagen heute noch die Kartoffelsalatpackungen etc. vor der Reinigung. Die Steinbänke sind mit Farbe versaut. Bei den Holzbänken nimmt man ja heutzutage die Sitzfläche für die Füße und die Rückenlehne als Sitzfläche.

7. Was dann bei der Bestreifung oft ganz vergessen wird, ist der schmale Verbindungsweg vom Staudamm westlich zum Predigtstuhl. Da gibt es auch so eine herrlich Kuschelecke, nach dem Regenwasser-Sickerbecken. Da geht nach einer bestimmten Uhrzeit auch fast niemand mehr her.

Das ist aber noch nicht alles, was der Bornekamp zu bieten hat. Es geht weiter:

8. Der Querweg, von der Staumauerr in östlicher Richtung, Richtung Schützenhof, auch noch zwei ruhige Bänke und die kuschelige Schonung hinter der Martinkirche.

Und 9. Die Regenrückhalteanlage im Bereich des Schützenheims. Da stehen auch noch einmal zwei Bänke (auch immer Müll).

Bewegung ist da natürlich nur in den Abendstunden, und die Mitarbeiter im Außendienst sehen das nicht, wenn sie den Bornekamp zu dritt in den Vormittags- oder Nachmittagsstunden begehen. Da haben selbst die Enten Ruhezeit.

Ich hoffe, das Ordnungsamt findet eine Lösung.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Bornekamp.“

Volker Viebahn, Unna

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