„Kirmes lebt von Enge und Gedränge“: Auch Fröndenbergs „Fliege“ abgesagt

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Hoch hinaus für die Kleinen ging es voriges Jahr beim Trampolinspringen auf der Fliegenkirmes. (Foto RB)
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Die nächste erwartete Absage ist da. Die Stadtverwaltung Fröndenberg sagte heute die Fliegenkirmes ab.

Der kleine Rummel findet immer am dritten Wochenende im September statt, parallel zur Pflaumenkirmes in Kamen-Methler. Dies war gestern durch die Stadt Kamen bereits abgesagt worden, ebenso wie der Severinsmarkt.

Hintergrund:
Nach den Regelungen der Coronaschutzverordnung  NRW war die Durchführung von Großveranstaltungen zunächst bis zum 31.08.2020 untersagt. „Zu diesen Großveranstaltungen zählen ausdrücklich auch Kirmesveranstaltungen“, betont die Stadt Fröndenberg. Auch kleinere Jahrmärkte wie die in Methler oder eben Fröndenberg.

Nun ist das Verbot mit der  jüngsten Änderung der Coronaschutzverordnung NRW bis
mindestens 31.10.2020 verlängert und stehe somit der Durchführung der Fliegenkirmes entgegen.

„Im Bewusstsein einer respektvollen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen der
Stadtverwaltung und den Schaustellern wurden diese bereits im Vorfeld über die Absage der
„Fliege“ informiert. Wir haben uns diese Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht,“ erläutert Beigeordneter Heinz Günter Freck. Doch die Sicherheit und die Gesundheit der Besucher, aber auch der Schausteller gilt als höchstes Gut. Gerade eine Kirmes lebt von Enge, Gedränge und dichtem Beisammensein.“

Von „Enge und Gedränge“  war freilich in den vergangenen Jahren weder bei der Pflaumenkirmes Methler noch bei Fröndenbergs Fliegenkirmes wirklich etwas zu merken. Beide gelten als gemütliche kleine Familien-Kirmessen.

Fotostrecke von der Fliegenkirmes 2019

 

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